Was ein Eisberg mit der Gewinnung von Fachkräften für deine Bäckerei zu tun hat

Was ein Eisberg mit der Gewinnung von Fachkräften für deine Bäckerei zu tun hat

Eisberge sind große, schwimmende Eismassen. Oft zeigen sie nur einen kleinen Teil ihrer Masse über der Wasseroberfläche. Nur etwa ein Siebtel, um genau zu sein. Bis hierhin erzähle ich dir vermutlich nichts Neues.

Aber welchen Zusammenhang gibt es jetzt zwischen einem Eisberg und der Gewinnung neuer Bäcker, Konditoren und Fachverkäufer für deinen Betrieb?

Das möchte ich dir jetzt gerne beantworten.

Der Eisberg steht sinnbildlich für den Arbeitsmarkt. Genauer gesagt, für die Gesamtheit der Menschen, die aufgrund ihrer Fähigkeiten und/oder Qualifikation für deine offenen Stellen in Frage kommen.

Viele Bäckereien schöpfen Ihre Möglichkeiten nicht annähernd aus

Der Großteil der Bäckereien fährt auch heute noch auf Sicht. Und das trotz modernster Technik.

Sie fokussieren und beschränken sich bei der Suche nach Mitarbeitern auf das, was sie oberhalb der Wasseroberfläche sehen können. Das sind die Menschen, die aktiv auf Jobsuche sind. Immerhin 29 % deiner Bewerberzielgruppe.

Das ist natürlich nicht falsch. Ganz im Gegenteil. Selbstverständlich muss man diese Menschen über Jobportale, Kleinanzeigen und die Agentur für Arbeit ansprechen.

Doch genau wie bei einem Eisberg, bleibt ein großer Teil an potenziellen Mitarbeitern unberücksichtigt. Unentdeckt unter der Wasseroberfläche.

Dieser verborgene Teil lässt sich in drei Gruppen einteilen:

  • Menschen, die unzufrieden mit ihrem aktuellen Job sind, aber noch nicht aktiv nach einer Alternative Ausschau halten.
    = 24 % der Bewerberzielgruppe.

  • Menschen, die zwar zufrieden mit ihrer derzeitigen Anstellung sind, aber dennoch bereit wären, für eine sich bietende Gelegenheit den Arbeitgeber zu wechseln, wenn sich dadurch die persönliche Situation verbessern lässt.
    = 13 % der Bewerberzielgruppe.

  • Menschen, die ihrem jeweiligen Arbeitgeber treu bleiben, unabhängig davon, ob sie rundum zufrieden sind oder nicht.
    = 34 % der Bewerberzielgruppe.

Die zuletzt genannte Gruppe solltest du bei deinen Rekrutierungsbemühungen getrost außer Acht lassen. Sie davon zu überzeugen, zu deinem Betrieb zu wechseln, wird entweder sehr aufwändig oder sehr teuer. Sehr wahrscheinlich sogar beides.

Beginne lieber erstmal damit, die insgesamt 37 % der Menschen anzusprechen, die passiv wechselwillig sind.

Und ich verrate dir auch direkt, wo du diese Menschen findest.

Trommelwirbel bitte …

Du findest sie in den sozialen Medien! 85 % der Deutschen verbringen hier mehr als 1,5 Stunden täglich ihre Zeit. Auch deine Bewerberzielgruppe.

Du findest deine Mitarbeiter auf Facebook und Instagram

Menschen im Bäckerhandwerk tummeln sich bevorzugt auf Facebook und Instagram.

“Aber Joachim, wir posten unsere offenen Stellen doch schon auf unserer Facebook-Seite und in unserem Instagram-Profil.”

Ok, alles gut und richtig.

Dazu zwei Fragen:

  • Wie viele Follower hast du?
  • Wie viele deiner Follower haben die Qualifikation, deine offene Stelle zu besetzen?

Ich werfe mal einen Blick in meine Glaskugel und sage dir: Die Zahl der in Frage kommenden Personen ist einstellig und geht gegen Null.

Und, habe ich Recht?

Damit du wirklich alle für die vakante Stelle relevanten Personen in deinem Einzugsgebiet erreichst, musst du kostenpflichtige Anzeigen schalten. Nur so erreichst du wirklich eine große Masse Menschen, für die der ausgeschriebene Job interessant ist.

Der große Pluspunkt von Social Media Ads für die Mitarbeitergewinnung

Dank Künstlicher Intelligenz (KI) werden deine Anzeigen priorisiert den Menschen angezeigt, für die deine Stelle interessant ist. Zumindest wenn du alles richtig machst.

Zugegeben: Der Werbeanzeigenmanager von Meta kann einen schnell überfordern. Besonders wenn man sich ganz frisch mit dem Thema auseinandersetzt. Es lohnt sich allerdings, hier etwas Zeit und Geld zu investieren.

Das tolle an Werbung auf Facebook, Instagram und anderen Plattformen ist, dass du jederzeit die volle Kontrolle über deine Werbeausgaben und den Erfolg der Kampagne behältst.

Wenn eine Anzeige nicht die erhofften Bewerbungen generiert, schaltet man diese Anzeige einfach ab und testet eine neue. Oder du stoppst die Kampagne direkt, sobald ein Kandidat für die Stelle gefunden ist.

Jetzt bist du dran

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  • deine Bewerberzielgruppe in den sozialen Netzwerken ansprechen,
  • mehr Bewerbungen generieren und
  • deine offenen Stellen in der Konsequenz schneller besetzen kannst?

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Wir gehen das Thema dann Stück für Stück durch.

Auch falls du bereits Anzeigen schaltest, aber mit dem Ergebnis noch nicht zufrieden bist, macht es Sinn, dass wir uns mal bei einer Tasse Kaffe deine Kampagne anschauen.

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob eine Kampagne erfolgreich ist oder nicht.

Ein frischer Blick von außen kann da oft Wunder wirken.

Also: Keine falsche Scheu. Ich beiße nicht!


Über den Autor

Joachim Freytag

Joachim Freytag

Mit meiner langjährigen Erfahrung im Digital-Marketing habe ich mich darauf spezialisiert den Mitarbeiterengpass kleiner bis mittelständischer Betriebe aus dem Bäckerei- und Konditorei-Handwerk zu lösen.

Indem ich dir bei der Mitarbeiter­gewinnung unter die Arme greife, will ich meinen Beitrag leisten, zu:

  • fairen Marktbedingungen,
  • dem Erhalt von Pluralität und Angebotsvielfalt
  • und der Bewahrung der deutschen Brotkultur.

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